Neuer Tagebucheintrag auf kleemusik.de

Suzie berichtet über den Jetlag, die Ankunft in München, das Treffen mit den Fans und über das letzte Konzert des Jahres,

„…denn das was wahr ist, für immer da ist,
für immer da ist, für immer wahr ist!“ …

München „Music for Goals“ und „Sag zum Abschied leise Servus“

Nach gefühlten hundert Stunden Flugzeit landete die Maschine aus Peking pünktlich am Münchner Flughafen. Wir krochen aus dem Flieger wie aus einem Kokon. Nur leider mit dem biologischen Paradoxon, dass wir uns als Schmetterlinge in Peking eingepuppt hatten und als „blasse, madenartige Zombies“ in Deutschland aus der Maschine heraus krabbelten. Ein bisschen frische bayerische Luft wird sicherlich Wunder bewirken, dachte ich noch und schon saß ich in einem Shuttlebus, der uns zum Hotel bringen sollte. Jede vergangene Viertelstunde fühlte sich von nun wie ein Filmriss an. Das ist also der berühmte Jetlag!

Somit machte es auch nicht wirklich etwas aus, dass wir am Hotel nur eine halbe Stunde Zeit zum Einchecken, Auspacken und frisch machen hatten. Morgen ist ja schließlich Halloween. Der Shuttlebus-Fahrer wartete schon ungeduldig vor dem Hoteleingang auf uns, als wir relativ pünktlich wieder unten waren. Wir nahmen es mit chinesischer Gelassenheit und ignorierten seine grantigen und unverständlich fränkischen Bemerkungen, als er uns zum „Meet and Greet“-Abendessen in ein jüdisches Restaurant mit koscherer Küche brachte. Dort wurden wir von den „Music for Goals“-Veranstaltern aufs herzlichste empfangen.

Nach einer kurzen Ansprache von Maurice Schreibmann, dem Kurator der morgigen Veranstaltung und gleichzeitig Vereinsmanager des TSV Maccabi, der als Fußballverein zum 2. Mal ein kleines Festival unter dem Motto „Music for Goals – Musik gegen Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit“ ins Leben ruft, wurde das Büffet eröffnet.

Wir vermissten unsere lieb gewonnen Ess-Stäbchen und versuchten, der Etikette schuldend, unsere chinesischen Essgewohnheiten ad acta zu legen. Nach zweistündigem Plausch über unsere Erlebnisse in China und einigen Interviews über den Event morgen waren wir froh über den fahrtüchtigen Franken, der uns flott und fluchend ins Bett brachte. Ich schlief wie ein uralter Stein, und hätte die Sonne mich nicht mit ihren Leben spendenden Strahlen geweckt, ich wäre in 10 000 Jahren als Diamant aufgewacht. „Welch ein Luxus “ , dachte ich noch, „dass man in Deutschland das Kranwasser trinken kann“ und schnappte wie ein Fisch nach Luft, während das Duschwasser über mein Gesicht sprudelte.

Unter meiner Zimmertür wurde ein Briefchen durchgeschoben. Es handelte sich um eine Frühstücksverabredung zur Mittagszeit mit Daniel und Pese. Hurra! Auf dem Weg zum Frühstückslokal passierte ich ein gut besuchtes Chinarestaurant am Ende der Straße. Wenn die wüssten! In China gab es übrigens nirgendwo die bei uns obligatorischen Glückskekse. Aber es gab ja auch völlig anders Essen. Wie ist das wohl ist, wenn man nach einem fleischhaltigen, chinesischen Menü einen Keks liest und es steht: „That wasn’t chicken“ drauf? Wie auch immer, ich freute mich auf ein leckeres Käsebrot. Das Käsebrot war natürlich ein Käsebrötchen, ach nee, Käsesemmel, da lässt man sich in Bayern ja auch nicht lumpen, dazu eine große Spezi und zum Schluss einen filigran verzierten Café Latte im Glas. Vorzüglich! Spezi zum Frühstück ist ein absolutes „must have“, wenn man in München ist.
Um halb zwei wurden wir von unserem diesmal still schweigenden Fahrer zur Muffathalle gebracht. Der Soundcheck lief bereits auf Hochtouren und überall wuselten aufgeregte Musiker durch die Gänge. Nach unserem Soundcheck gingen wir ums Eck ins Brauhaus am Wiener Platz und quälten uns durch Berge frischen Kaiserschmarrns. Kurz vor Beginn der Veranstaltung hatten wir aber noch ein ganz besonderes Date, auf das wir uns schon den ganzen Tag freuten. Da dies unser letztes Konzert in diesem Jahr sein sollte, bevor wir uns ins Studio einigeln, um das neue Klee Album aufzunehmen, wollten wir uns gerne mit den Fans, die extra für uns den meist weiten Weg nach München aufgenommen hatten, auf ein Bierchen treffen.

Besonders überrascht waren wir über die Anwesenheit von Marina aus Russland. Marina hat uns im April, als wir in Kazan gespielt haben, besonders liebevoll betreut und umsorgt. Das war ein wirklich schönes „Heimkommen“ im Kreise seiner Lieben. Jeder bekam ein kleines Souvenir aus China: Ess-Stäbchen „im Schlafsack“ und einen Glücksbringer, der in der konzertfreien Zeit, zusätzlich an uns erinnern darf. Dann musste ich auch schon mit Sten viel zu schnell zu einem Interview. Da ahnten wir auch noch nicht, dass die ganze Veranstaltung „Delay“ von ca. 45 Minuten haben wird. Aufgrund dessen wurde unsere Auftrittszeit um eine Viertelstunde gekürzt. An dieser Stelle möchten wir uns für die kurze Spielzeit entschuldigen. Bei einem Festival solcher Art kann so etwas schon mal passieren. Ich hoffe, ihr habt Nachsicht und Toleranz den Veranstaltern und den vielen anderen Bands gegenüber, die ihre Spielzeit auch kürzen mussten. Unser Konzert war zwar kurz, aber sehr intensiv. Es war wunderbar, Euch alle in den ersten Reihen zu sehen und Eure Energie zu spüren. Danke dafür, und danke allen, die uns im letzten Jahr bei unseren Konzerten soviel Rückhalt, Unterstützung und Kraft gegeben haben! Das war ein wunderschönes und abenteuerliches Live-Jahr. Jedes einzelne Konzert, ob in Lippstadt, Kazan, Shenyang, Peking, Chongqing, Altenbeken, Münster, Köln oder sonst wo. Ihr wart immer da, bei uns, habt uns begleitet egal wo und egal wie. Dafür möchten wir Danke sagen, und wer es bislang noch nicht bemerkt haben sollte, dem widmen wir, wie auf jedem Konzert, folgende Zeilen: „…denn das was wahr ist, für immer da ist, für immer da ist, für immer wahr ist!“ Das seid ihr! Passt gut auf euch auf und haltet die Ohren steif!
Neuigkeiten aus dem Studio wird es regelmäßig auf unserer Homepage, bei Facebook, Myspace oder Twitter geben. Versprochen!
Bis bald ihr Lieben und wie immer: „Der letzte macht das Licht aus!“
Servus

P.S.
Hier noch ein bisschen Information über den TSV Maccabi:

Maccabi e.V.
Der TSV Maccabi München e.V. ist 1965 von Überlebenden des Holocaust gegründet worden. Es galt, einen Ort der Zusammenkunft zu schaffen, an dem jüdische Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer sich im sportlichen Wettkampf und im Spiel trafen und wo Hoffnung und Zuversicht auf ein Leben in Frieden und Sicherheit wachsen konnte. 2008 ist diese Vision Wirklichkeit. Über 850 jüdische und nichtjüdische Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus 15 Nationen treffen sich regelmäßig, um u.a. Fußball und Tennis zu spielen, zu tanzen und Gymnastik zu treiben. Sie feiern miteinander, lernen sich in ihrer Unterschiedlichkeit kennen und akzeptieren. <br><br>
Maccabi München wurde 2008 als „Botschafter für Demokratie und Toleranz der Bundesrepublik Deutschland“ von Innenminister Wolfgang Schäuble in Berlin ausgezeichnet. Ferner erhielt Maccabi 2008 den Integrationspreis der Landeshauptstadt München.

Wer mehr wissen möchte:
www.maccabi.de

Neue Tourtagebucheinträge von KLEE aus Wuhan/China

Da irgendwo sind unsere Lieben, (Tourist Map of Wuhan)

Tourist Map of Wuhan

Ihre Eindrücke aus Wuhan berichtet Suzie auf www.kleemusik.de,

Wuhan, Tag 2: Das erste Konzert mit Knollennasen in Hündchensuppe

Ein glühendes, grelles, gelbes Licht reißt mich aus dem Tiefschlaf. Nach einem Moment der Orientierungslosigkeit stelle ich fest, dass ich immer noch ich selbst bin, mein Körper in Wuhan/China im Bett liegt und ich gestern versäumt habe, den dicken Vorhang wieder zuzuziehen nachdem ich versucht hatte, einen Blick auf den Jangtse zu werfen, der sich im nächtlichen „Smo(g)king“ an mir vorbei schummelte. Jetzt schien er, mit der Sonne verbündet, mich anzuschreien, damit ich endlich aufstehe, um ihn zu bewundern. Gedacht, getan.

Somit kam ich dann doch noch pünktlich zum Soundcheck. Der Soundcheck verlief bestens und irgendwie fühlte es sich so an, als hätten wir erst gestern hier auf der Bühne gestanden. Alles beim „Alten“ sozusagen. Das Team und die Bühnenmanagerin Judith kennen wir schon aus Shenyang, und wir freuten uns alle sehr, sie wiederzusehen.

Die knappe Zeit zwischen dem Soundcheck und dem Konzert nutzten wir, um uns in Wuhan etwas umzusehen. Zusammen mit Hans, unserem chinesischem Betreuer, liefen wir die große, viel befahrene Uferstraße entlang. Wir bewegten uns ungefähr so schnell wie die Zeitlupenaufnahme einer 100 Jahre alten Schildkröte. Ständig blieb jemand staunend stehen und fotografierte eines der bizarren, architektonischen Glanzstücke Wuhans, kaufte sich ein kühles Wässerchen oder versuchte durch ein Päuschen im Schatten der Hitze zu entkommen. Aus der Ferne hörten wir eine Kapelle spielen, und je näher wir kamen, desto schöner klang die Musik.

In einer Seitenstraße hatten sich Musiker versammelt, die herzergreifende und auch sehr laute Musik spielten. Da waren Trompeten, Schlagzeug, Geigen, Kontrabass und mehr, und alle Musiker saßen auf der Straße und spielten so wunderschön, dass es mir ganz feierlich wurde. Die Straße war geschmückt mit knallbunten Riesenfächern und der Boden war rot bedeckt von unzähligen, zerplatzten „Chinaböllern“ – ähnlich wir bei uns nach der Silvesternacht.
Hans erklärte mir, dass so etwas hier typisch sei und alles zu Ehren eines sehr alten und sehr toten Menschen geschieht, es sei aber keine Beerdigung, sondern eine Feierlichkeit, womit man die Freude über das hohe Alter des Toten zum Ausdruck bringt und das Verständnis dafür, dass dieser Mensch jetzt müde war und gehen wollte. Wenn ein sehr alter Mensch gestorben ist, ist es in China eine ebenso große Freude wie die Geburt eines Menschen. Eigentlich ein sehr schöner Brauch.

Kurz darauf liefen wir doch tatsächlich Elisa und Katharina in die weit ausgestreckten Arme. Die Beiden haben uns im Sommer in Shenyang betreut und sind mittlerweile liebe Freundinnen von uns. Sie sind nun extra nach Wuhan gekommen, damit wir uns noch mal wiedersehen können. Jetzt waren wir schon zu elft in unserer Reisegruppe. Wir gründeten schnell eine deutsch-chinesische Fußballmannschaft mit dem Namen FC Langnase. Leider wollte niemand von uns ins Tor und so schlenderten wir weiter durch die Straßen Wuhans, begleitet von drei Chinesen und vielen, vielen Blicken. Vielleicht dachten die Menschen, die wir passierten doch, dass wir ein Fußballverein sind? Jedenfalls kann ich mir jetzt eine vage Vorstellung davon machen, wie sich die Familie Pitt-Jolie fühlen würden, wenn sie einen Bummel durch Köln machten.

Jetzt wurde es auch schon richtig Zeit, zur Deutsch-Chinesischen Promenade zurückzukehren, denn schließlich gab es ja noch ein Konzert zu spielen. Pünktlich, wie es nun mal unsere Art ist, standen wir am Bühnenrand, und nach der charmanten chinesischen Ansage ging es los.

Ich war sehr aufgeregt, ob das Publikum meine chinesischen Ansagen überhaupt verstehen würde. Nach dem ersten Lied hatte ich die Gewissheit, dass es irgendwie funktioniert haben muss. Spätestens bei dem chinesischen Lied über die Yasminblume „Mo li hua“ tanzte die Stimmung einen heißen Rock’n’Roll.
Dass ich bei „Gold“ den Konfettishooter, der vor Ort extra für uns besorgt wurde (da ich meinen eigenen aufgrund der strengen internationalen Flugregelung nicht mitnehmen durfte), mangels Muskelkraft nicht aktivieren konnte, tat der Stimmung keinen Abbruch. Am Ende des Liedes holte ich, kraft einer kleinen spontanen Hypnose einen Bühnenarbeiter zu mir, und das goldene Konfetti glitzerte doch noch im Nachthimmel. Das stand aber in keinem Verhältnis zum Leuchten der abertausenden Hände, die sich bei „Über mir die Sterne“ in die Höhe streckten und zur Musik hin und her wiegten. Wuhan wo ai ni men!

Der Tag war aber lange nicht zu Ende. Nach dem Konzert sind wir mit „Mit“, die gerade in Wuhan angekommen waren und am nächsten Tag ihr Konzert spielen würden, gemeinsam Essen gegangen.
Es war sehr lustig zu sehen, wie die „Mit’s“ am Tisch saßen und die Speisen mit einem gesunden Misstrauen begutachteten. So müssen wir wohl auch ausgesehen haben, als wir zum ersten Mal an einem runden Drehtisch saßen und die unzähligen fremdartigen Speisen auf das Drehkarussell gestellt wurden.
Wir konnten ihnen aber zumindest die Angst vor den Erbsen, die sich in Bohnen verstecken und die man aus dem Bohnenanzug herauslutschen muss, nehmen. Ein Bayer würde dazu „zuzzeln“ sagen. Unser Lieblingsgericht, dass so ähnlich klingt wie “Verzeih“ und unverkennbar aus gekochtem Chinakohl mit Knoblauch und Chilli besteht, fand auch großen Anklang.

Als Hans uns aber fragte, ob wir gerne „Esel“ essen wollten, war selbst bei den hart gesottenen Pferdemägen die Toleranzgrenze erreicht. Als Alternative dazu brachte uns dann die Kellnerin eine große Schüssel „haarige Nasensuppe“.
So schnell wie wir unsere Köpfe von den hellrosa bis fleischfarbenen Schweine- und Menschennasen ähnelnden Stücken, die aus der Suppe herauslugten, abwandten, konnten uns Hans, Elisa und Katharina gar nicht erklären, um was es sich da genau handelt. Zur Beruhigung fielen Worte wie „Gemüse“ und „Hündchensuppe“ und etwas, das klang wie „sehr lecker“. Als sich im allgemeinen Durcheinander dann doch herausstellte, dass die „Hündchensuppe“ keineswegs aus Hund gekocht wird, sondern aus einem harmlosen Huhn, war klar, dass es für einen Chinesen, hoffentlich nur in der Aussprache, keinen großen Unterschied zwischen Hühnchen und Hündchen gibt. Da hatte sich Felix, der Drummer von „Mit“ auch schon ein Näschen genommen und in seiner selbsternannten Funktion als Vorkoster verkündete er, dass es sich geschmacklich in der Nähe unsere Kartoffel befände, wenn nur die Haare nicht wären. Die Nasenhaare? Um das herauszufinden, wetzte ich nun meine Stäbchen und fingerte mir beherzt auch eine Nase aus dem Topf. Es stimmte: es schmeckte etwas kartoffelig und die Haare waren Fäden, die sich in der Struktur der Substanz befanden, aber nicht „haarig“ schmeckten.

Der Übersetzungscomputer half dann endlich, das Rätsel der geheimnisvollen Nasensuppe zu lösen. Es handelt sich um eine Lotuswurzel. Lotuswurzeln sind die stärkehaltigen Knollen der gleichnamigen wildwachsenden Pflanze. Sie werden in Asien bereits seit mehr als 3000 Jahren in der Küche verarbeitet. Ich bin trotzdem froh, eine Familienpackung „Iberogast- Magentropfen“ dabei zu haben. Sicher ist sicher. Was sind schon 3000 Jahre? Morgen ist erstmal ein neuer Tag und ich freu mich auf ein neues Abenteuer. Gute Nacht, Jangtse!

Daniel wird diese Crashbecken vielleicht auch kennen (apropos Wuhan),

CYMBALS_CHINA_WUHAN_16_INCH

Suzie berichtet auch vom dritten Tag im fernen „Land des Lächelns“ mit einem Lächeln,

Wuhan 3. Tag: Rot, Rot, Feuer, Feuer

Heute wollen wir die gelbe Kranichpagode besichtigen. Dafür müssen wir auf die andere Seite des Jangtse. Für uns Kölner sozusagen auf die „Schälsick“. Wir haben uns für eine Überfahrt mit der Fähre entschieden.

Bei schönstem Sonnenschein setzten wir über. Es war abenteuerlich zu sehen, wie wir uns zwischen den großen Schiffen und den kleinen ursprünglichen Fischerbooten den Weg zum anderen Ufer bahnten. Vorbei an der modernen Skyline von Wuhan, der ersten Brücke, die über den längsten Fluss Chinas gebaut wurde, und dem künstlich geschaffenen Land, dort, wo der Han Fluss in den Jangtse mündet.

An der Kranichpagode angekommen erfuhren wir, dass der Turm seine Berühmtheit durch den Dichter Cui Hào erlangte, der seinerzeit, im achten Jahrhundert, das Gedicht mit dem Namen „Huanghe-Turm“ schrieb. Wir erfuhren auch, dass der ehrfurchtsvolle Turm aufgrund der Bauarbeiten zur ersten Brücke über den Jangtse abgerissen wurde und in den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts (genau 1985) wieder errichtet wurde. Maßstabsgetreu. Wir sind trotzdem die 51 Meter hoch ins 5. Stockwerk geklettert und hatten eine wundervolle Aussicht auf Wuhan und die Umgebung.

Die vielen chinesischen Besucher des Gebäudes schienen sich nicht nur für die Pagode und ihre Geschichte zu interessieren, sondern anscheinend war ich genauso eine touristische Attraktion. Ich weiß nicht genau, ob ich an dem Tag nicht einmal mehr fotografiert wurde als der gelbe Kranich. Was aber wohl nicht nur an meiner abendländischen Erscheinung lag, sondern an der Kombination aus Langnasenfrau mit rotem Kleid und roten Schuhen. Rot steht in China für Glück, Freude und Wohlstand. Hans erklärte mir, dass rot die Farbe des chinesischen Frühlingsfestes oder Neujahrsfestes ist und es ein Sprichwort gibt, was in der Übersetzung viel Raum für eigene Interpretation zulässt: „Rot, Rot, Feuer, Feuer.“

Apropos Feuer, nach der Sightseeingtour hatten wir alle mächtigen Durst, und auf dem Weg in ein chinesisches Restaurant durchquerten wir eine Straße, an der rechts und links kleine Garküchen dampfende und duftende Speisen angeboten wurden. Elisa und Katharina stoppten das ein oder andere Mal und kauften kleine Snacks. Zuckersüße Klebreisbällchen am Spieß, eingelegter Stinke-Tofu, der mit einer Art Mixedpicklesaroma versehen war und Waffeln in Fischform mit einer schwarzen Bohnenfüllung.

Im Restaurant angekommen stellten wir fest, dass es dort gar nicht die Wuhaner Spezialität namens „Reg an mian“ gab. Machte aber nix, denn die Kellnerin bot uns an, die „Hot Dry Noodles“, wie sie auch genannt werden, in einem anderen Geschäft zu kaufen, und wir könnten sie in ihrem Restaurant essen. In China ist alles möglich. Die Nudeln wurden uns gebracht, und mit ihnen kam das Feuer. In Form einer höllenscharfen, schwarzen Sesamsoße, die sich etwas mehlig und zäh um die weichen dicken Nudeln klebte. Köstlich!

Auf dem Weg zurück zur Fähre hörten wir wieder laute handgemachte Musik auf der Straße. Diesmal war es keine Feierlichkeit zu Ehren eines Verstorbenen, sondern eine schnöde Shoperöffnung. Trotzdem wurden wir magisch angezogen und schauten dem Treiben zu, als der Schlagzeuger plötzlich Daniel aufforderte, sein kleines Schlagzeug zu spielen. Daniel rannte rot angelaufen davon, und so wurde ich von der Sängerin aufgefordert, mit ihr zu tanzen. Sie spielten extra ein Lied für uns. Nach einer Minute bildete sich eine Menschentraube bis auf die viel befahrene Straße. Das war ein großer Spaß.

Lustig war es wohl auch, als sich Pele kurz darauf ein Shampoo kaufen wollte. Er dachte sich, am besten gehe ich in einen Frisiersalon, und als er mit Händen und Füßen anzeigte, was er wollte, verstanden die Friseure nur, dass er sich die Haare waschen lassen wollte. Als er das verneinte, wollte man ihn föhnen. Aber schlussendlich hatte Pele dann doch Erfolg und kam ohne neuen Haarschnitt und mit einer Literflasche Shampoo glücklich aus dem Salon.

Auf dem Weg zurück zur Fähre lief uns doch tatsächlich Ralf aus Bielefeld über den Weg. Er war gestern auch schon beim Konzert. Ich sah ihn in der 2. Reihe auf und ab hüpfen. Verrückt! Gemeinsam fuhren wir zurück und gingen anschließend zu den deutsch-chinesischen Promenaden, um die abendlichen Konzerte zu sehen. Durch die Verspätung unseres ehemaligen Bundeskanzlers Gerhard Schröder verpassten wir leider die Band „Mit“, denn das Programm wurde um Herrn Schröder rumgestrickt. Schade. Bemerkenswert allerdings ist, dass Herr Schröder hier in China immer noch mit „Herr Bundeskanzler“ angeredet wird. Hier verliert man seinen Titel eben einfach nicht.

Nach dem Konzert von Super 700 sind wir dann mal in unsere Hotelbar gegangen im 39. Stockwerk. Das lockte mich schon seit unserer Ankunft. Auf unserem Hotel liegt nämlich ein riesengroßer, goldener Ping-Pong Ball, in dem sich die „Sky-Lounge“ befindet. Diese Kugel ist mindestens so groß und rund wie der Ball des Ostberliner Fernsehturms (auch „Telespargel“ genannt). Dort feierten wir in den Geburtstag von Super700-Michael hinein mit tollen Geburtstags-Ständchen auf deutsch, chinesisch, holländisch und polnisch. Und jetzt schnell ein bisschen schlafen. Morgen geht’s weiter. Ich freu mich! Ik verheug! Oczekuj

wuhanf6b31440a62ccf05bb24

Kranichpagode 1.Stock

Danach ist Sten wieder dran mit seiner Betrachtung des vierten Tages in Wuhan,

Wuhan, Tag 4: Unser zweites Konzert
Es scheint immer wärmer zu werden in Wuhan, obwohl auch hier nun langsam der Herbst Einzug halten müsste. Aber der morgendliche Blick aus dem Fenster auf den Jangtse und die Stadt verrät schon, dass auch der heutige Sonntag wieder sommerlich heiß werden würde.

Der Weg zum Soundcheck führt durch den Park vor dem Hotel. Hier wird sonnenbeschirmt flaniert und ausgiebig den sonntäglichen „Parkaktivitäten“ gefrönt, die wir schon in Shenyang bestaunt haben: Gymnastik, Kartenspielen, Musizieren, Drachensteigenlassen und vielem mehr.
Vor der Bühne stehen schon jetzt – um 11.30 Uhr – annähernd 300 Menschen, die gespannt und geduldig unseren Soundcheck verfolgen und scheinbar jede noch so banale „Bewegung“ mit Fotoapparaten und Videokameras festhalten. Beim obligatorischen Anspielen der einzelnen Instrumente erntet sogar jeder von uns stürmischen Beifall;) Und während wir „Soundchecken“, laufen im Hintergrund über die riesige LED-Wand Einspielfilmchen zu allen vertretenen Künstlern: Bei uns haben sich lustigerweise neben den Auschnitten aus KLEE-Videos auch einige Sequenzen aus Ralley-Zeiten „eingeschlichen“! Eine nette und ehrenvolle Überraschung!; ) Die Vorzeichen für den heutigen Abend, an dem wir als letzte auftreten werden, stehen also schon mal nicht schlecht. Die Zeit bis dahin verbringen wir – wie könnte es anders sein – mal wieder mit Essen. In unserem neuen kleinen Lieblingsrestaurant, gleich um die Ecke vom Hotel, in einer Straße voller Garküchen und Imbiss-Stände, bestellen wir inzwischen Vertrautes, entdecken aber auch heute wieder ganz neue Köstlichkeiten und sind begeistert von der Qualität und Vielfalt der chinesischen Küche.

Begeistert sind wir auch von dem, was uns am Abend dann an der Bühne „geboten“ wird: ein Menschenmeer, so weit das Auge blickt. Wahnsinn! Dazu eine Atmosphäre, die, trotz der wirklich schier unglaublichen Menge an Personen, ausgelassen und absolut friedlich ist. Es mischen sich Alt und Jung, ohne jede Drängelei, in für uns kaum vorstellbarer Eintracht und Freundlichkeit. Die ganze Szenerie wird so getragen von einer ganz wunderbaren positiven Stimmung. Wir genießen jeden Augenblick. Auch hinter der Bühne im Backstagebereich. Denn auch das Organisations-Team ist einfach nur spitze. Wir fühlen uns wie auf einem großen Familienfest. Unser Auftritt dann gegen 22 Uhr ist mit Worten kaum wiederzugeben. Wenn es keine Fotos gäbe, käme es einem sicher vor, als hätte man nur geträumt: die tausenden Hände, die sich uns entgegenstreckten, die strahlenden Gesichter von ganz vorn am Bühnenrand bis weit hinter den FOH-Turm, wo Oli mit dem Mischpult steht, den Klang, den tausende mitsingende Stimmen bei „Mo li Hua“, unserem chinesischen Lied, machen, den man zwar nicht fotografieren kann, aber unauslöschlich im Ohr behält. Das sind wirklich unvergesslich schöne und bleibende Eindrücke.

Backstage gab es dann später nicht nur unseren schönen Auftritt zu feiern, sondern auch einen weiteren Geburtstag, und zwar den von Francesco von Tele. „Traditionell“ schon mittlerweile ging es dann geschlossen zur „Church Bar“, wo ebenfalls „traditionell“ nun jede Nacht gefeiert, musiziert und gejammt wird. Den Auftakt heute machte unser Pele, als er gegen 2 Uhr den ehemaligen Altarplatz, der nun eine opulent dekorierte Bühne ist, betrat und frisch drauf los spielte: alte Astra-Kid Songs und auch Stücke aus seinem „Pele Caster“ Programm. Begleitet wurde er spontan von Martin Fleischer, dem Kulturattaché des Goethe-Instituts, am Bass. Felix Hoffmeyer von „Drone“ an den Congas und Ralf Brendle am Akkordeon. Eine fürwahr exotische, aber tolle Combi…äh..Combo..; )

Auch Tele ließen sich nicht lumpen, und Francesco gab sich selbst ein nachträgliches Geburtstagsständchen, inzwischen war es nach vier… Wir beschlossen aber, bis Fünf durchzuhalten, denn Elisa und Katharina mussten um 5.30 zum Flughafen und da machte es keinen Sinn , ins Bett zu gehen. Wir wollten sie aber natürlich gebührend verabschieden und so gab es im Morgengrauen vor dem Hotel eine große tränenreiche Verabschiedungszeremonie, wohl wissend, dass wir uns ganz sicher wiedersehen werden, und während die beiden ins Taxi stiegen, fielen wir der Reihe nach erschöpft aber glücklich in unsere Betten.

KLEE wieder in China

KLEE weilen zum zweiten Mal in diesem Jahr in der Volksrepublik China, diesmal in Wuhan.
Wuhan von oben:
Wuhan 114.27328E_30.58114N
KLEE werden dort zusammen mit anderen deutschen Bands auf dem chinesisch-deutschen Festival in Wuhan auftreten. Weitere Bands siehe hier,
Popfestival in Wuhan
Die Deutsch-Chinesische Promenade findet vom 23.-31. Oktober 2009 auf der Jiangtan-Promenade im Wuhaner Stadtteil Hankou statt. Google-Maps

Passend dazu gibt es auf www.kleemusik.de den ersten Tagebucheintrag, diesmal von Sten Servaes:

„Hui…der nächste Tagebucheintrag nach unserer Chinareise kommt – wer hätte das gedacht? – schon wieder aus…China..; ) Ok, das ist natürlich zu großen Teilen der Arbeit am neuen Album geschuldet, die uns auch während der Konzerte im Sommer so auf Trab gehalten hat, dass es dort zur Zeit eine kleine „Tagebuch-Lücke“ gibt, die wir aber ganz bestimmt noch zu schließen versuchen werden…
Nun aber sitz ich in meinem Hotelzimmer in Wuhan, es ist mitten in der Nacht, die Klimaanlage summt und tut ihr Bestes, die immer noch schwül-warmen 29 Grad auf erträgliche Schlaftemperatur herunterzukühlen, und ich möchte kurz berichten wie es dazu kam…

Schon kurz nach unserer ersten, wahnsinnig beeindruckenden Reise nach China bekamen wir einen Anruf von Udo Hoffmann, ob wir nicht auch wieder im Oktober dabei sein möchten/können…
Was für eine Frage! Natürlich möchten wir. Allerdings waren wir auch schon im Studio und haben dann aber gemeinsam entschieden, dass uns eine Woche „Pause“ sicher nicht schaden würde…Und so haben wir am Mittwoch Mittag um eins in Köln alle Aufnahmen am neuen Album ruhen lassen und uns auf den Weg nach Frankfurt zum Flughafen gemacht.

Mit all den tollen Bildern von der letzten Reise im Juni im Kopf, saßen wir schließlich am Gate und warteten auf den Abflug der Maschine gen Peking, der für 17.20 Uhr angesetzt war. Gegen 16.20 wurden wir über Lautsprecher informiert, dass der Flug leider hoffnungslos überbucht sei und nun Freiwillige gesucht würden, die sich – für eine gewisse „Entschädigungssumme“ – auf den nächstmöglichen Flug umbuchen lassen würden. Da sich bis kurz vor Ablfug immer noch nicht genügend Personen gemeldet hatten, beschlossen wir, einer willkürlichen „Teilung“ unserer Gruppe zuvor zu kommen und entschieden uns für bezahlte drei weitere Stunden Wartezeit.

Um 20.15 gingen wir dann endlich an Bord. Und siehe da: vertraute Gesichter! Einige andere deutsche Bands, die beim chinesisch-deutschen Festival in Wuhan spielen werden, waren auch mit im selben Flieger. Die netten Gespräche unterwegs und die allgemein wirklich tolle und gute Laune konnten aber dennoch nicht über die diesmal wirklich endlos scheinenden neun Stunden Flug bis Peking hinweghelfen. Mir gelang es – trotz Übernächtigung – leider nicht, wenigstens für ein, zwei Stunden zu schlafen, so dass die in Peking folgenden fünf Stunden Aufenthalt zur quälenden Tortur wurden. Neben unserer Müdigkeit machte uns auch recht bald die Erkenntnis zu schaffen, dass wir von China aus nun nicht mehr, wie geplant, auch über Twitter und Facebook berichten würden können, denn all diese Portale sind derzeit „nicht erreichbar“…; (

Auf dem Weiterflug nach Wuhan überlegten wir schon, wie wir diese unerfreuliche Situation irgendwie meistern könnten…doch über die Gedanken daran sind wir dann alle der Reihe nach eingeschlafen.

Die Luft in Wuhan war angenehm warm, als wir von unserer Betreuerin Angie empfangen und nach insgesamt 25 Stunden Unterwegssein in den Shuttle-Bus zum „Howard Johnson Pearl Plaza“ gefahren wurden. Verglichen mit den frostigen –2 °C, die wir noch Tage zuvor nachts in Köln erlebt hatten, waren 30° C am Abend schon ein ganz schöner Kontrast. Im wahrsten Sinne; ) Wetter.com sei dank hatten wir auch entsprechende Garderobe dabei.

Das Hotel und alle Organisatoren empfingen uns auf das allerherzlichste und wir beschlossen, uns nach kurzem Check-In und trotz aller Müdigkeit noch das Festival-Gelände und die Bühne, die direkt gegenüber dem Hotel in einem Park am Yangtse steht, anzuschauen. Dort hatten alle Beteiligten gerade die Vorbereitungen für den Eröffnungstag am morgigen Freitag abgeschlossen und – nachdem wir uns alle freudig begrüßt hatten – sind wir noch gemeinsam lecker chinesisch essen gegangen. Wir hatten schon fast vergessen WIE lecker das Essen hier ist!

Beendet haben wir den Abend dann in einer ehemaligen Kirche, die nun eine Bar beherbergt und für die Dauer des Festivals quasi als „Aftershow-Club“ fungiert. Völlig überwältigt von den wieder neuen Bildern und Erlebnissen liefen wir dann die zwei Häuserblocks durch das ehemals „französische Viertel“ zurück zum Hotel, vorbei an verwunschen wirkenden Kolonialbauten, den Garküchen, Spielstuben und kunterbunten Kiosken…
Und wieder verzauberten und begleiteten uns die Gerüche und Farben, die Menschen und die herzliche und unbeschreibliche Atmosphäre bis hinauf in unsere Hotelzimmer.

Ich blicke nun aus dem Fenster im 23. Stock, herunter auf den im nächtlichen Dunst verschwimmenden Yangtse und die riesige, blinkende, bunte Stadt und freue mich auf die nächsten Tage und alles was sie mit sich bringen!“

Klee in China Tag 2 in Chonqing

Ein weiterer Tagebucheintrag ist zu finden auf
http://www.derwesten.de/blogs/Klee/
oder natürlich auch auf
www.kleemusik.de

Zweiter Tag und Konzert in Chongqing

Zweiter Tag und Konzert in Chongqing


Pünktlich, wir haben uns endlich an die Zeitumstellung (Jetlag, Kopfschmerzen…) gewöhnt, treffen wir Wang Yan und Sam in der Hotellobby.

Unsere Fahrer bringen uns zum „Stadtentwicklungsmuseum“. Ein überwältigendes, aufwändig beleuchtetes Modell der Stadt empfängt uns zu Beginn der Museumstour. „Museum“ ist eigentlich kein Ausdruck, da der plötzliche Aufschwung und das rasante Bevölkerungswachstum erst 1981 begannen. Nach einer langen Staun- und Fotopause ob des gigantischen Modells setzen wir unsere Tour fort.

360°Kino-Tour durch die Stadt (Suzie wurde seekrank), Computerspiele und 3D-Projektionen machen das ganze auch noch unterhaltsam.

Unweit des Museums befindet sich „Chaotianmen“, das ist der Punkt, an dem der gelbe „Yangtse“ und der grüne „Jialing“ ineinanderfließen und sich vereinen. Das dürfen wir natürlich auch nicht verpassen, somit geht es praktisch auf das Dach des Gebäudes. Man kann ganz klar sehen, an welcher Stelle sich beide Flüsse „küssen“, ein wunderbares Naturphänomen.

Yangtze und Jialing

Aufbruch in unser inoffizielles Hauptquartier (schon wieder, und wir wollen eigentlich keine Werbung machen: Starbucks!) für den heutigen Tag.

Ein riesiges Plakat mit der Konzertankündigung hängt vor dem Jang Fenbei (Befreiungsdenkmal) auf dem wichtigsten Platz der Stadt. Nicht nur das! Das Denkmal wird uns heute Nachmittag auch als Bühne dienen.

Während wir aufgeregt unsere Instrumente, Verstärker und Mikros inspizieren, beginnen die Menschen auch schon zu fotografieren. Unglaublich viele Zuschauer bleiben nach und nach vor der Bühne stehen und sehen unserem Treiben auf der Bühne zu. Alles ist vorbereitet und es kann losgehen.

Wie bisher überall in China empfängt uns das Publikum mit offenen Armen, und trotz des Tageslichts – bedeutet: keine Lichtshow – ist es begeistert. Danke Chongqing! Nach einer Zugabe verlassen wir die Bühne, um uns den Menschen persönlich zu widmen.

Es wird uns davon abgeraten, die Autogrammkarten dem Publikum direkt zu überreichen. Wir verstehen nicht, warum es problematisch sein sollte. Zwei Personen des Sicherheitspersonals übernehmen die Aufgabe für uns und werden überrannt. Jetzt verstehen wir den Hinweis. Ein Wahnsinnsszenario!

Anschließend werden wir von zehn Polizisten zu unserem Shuttlebus begleitet, um noch mit Wang Yan und Sam dinieren zu gehen. Die Spezialität Chongqings, „der Feuertopf“, ist köstlich und vor allen Dingen scharf!!!

Morgen wird das letzte Konzert unseres Chinaaufenthalts stattfinden und erst dann können wir das alles, wahrscheinlich erst nach einigen Tagen, für uns greifbar und real empfinden. Es ist schon eine Ehre, so etwas erleben zu dürfen…

Jetzt aber gute Nacht!

Pele

Tourtagebucheinträge von Suzie

Nachzulesen auf kleemusik.de

In Lippstadt vom Altstadtfest am 22.5.09,

… Nun denn, die Fahrt dauerte nicht all zu lange, und schon manoevrierten wir den Bus rueckwaerts zwischen den Klappstuehlen der Caribbean Cocktail Bar und den Backstage Containern zum Buehnenaufgang auf den Rathausplatz. Wir konnten direkt ausladen …

und aus Münster vom Eurocityfest 2009,

… Es herrschte eine sonderbare Stimmung an diesem Morgen. Alle hatten irgendwie Ameisen im Hintern, und merkwuerdigerweise standen auch alle puenktlich zur Abfahrt bereit am Hotelausgang in Lippstadt.
Die klare und …

KLEE Eurocityfest 2009 in Münster

Tourtagebucheintrag nach Auftritt im Admiralspalast

Das Konzert war am 4.4.09.
Mit der neuen Rubrik: „Praktische Tipps für Unterwegs“.
Sten schwärmt vom Admiralspalast und dem schönen Abend,
“ …ein erhebender Anblick! Und ein großer Spaß.“

Bilder vom Konzert gibt es hier,
4.4.09 Berlin Admiralspalast