Braunschweig Meiers Music Hall

Vielen Dank für die Mühe und den schönen Bericht, geht an Olli.

22.02.2007 Meier, Braunschweig
Vor knapp zwei Jahren, am 12.04.2005, hatte ich hier in Braunschweig im „Meier“ mein erstes KLEE-Konzert gesehen (Was heißt gesehen? Erlebt!) Die Stimmung war einfach unglaublich gewesen und Suzie in Erzähllaune, wie ich sie persönlich seit dem nie mehr erlebt habe – Ein Konzert der absoluten Extraklasse und ich muss sagen, das es bisher immer noch zu den besten gehört, auf denen ich bisher gewesen bin.
Dementsprechend hoch war natürlich die Erwartung und die Vorfreude auf das Konzert am 22.02.2007. Und ich sollte auch nicht enttäuscht werden, denn das Meier war wesentlich voller als noch vor zwei Jahren. (Ich persönlich kann so was immer schlecht abschätzen, aber es wurde mir von verschiedenen Seiten bestätigt und auch Suzie stellte später fest, dass sich das Publikum verdrei- bis vierfacht habe) Tolle Voraussetzungen also!
Kurz nach 20.00 Uhr kam dann Jens Friebe auf die Bühne und wurde sicher mit geteilter Meinung aufgenommen. Das Los vieler Vorgruppen. Und einer alleine auf der Bühne nur mit (elektrischer) Gitarre in der Hand hat es da mit Sicherheit nicht gerade leichter… Er schaffte es aber sichtlich, im Laufe seines Auftrittes immer mehr Leute im Publikum für sich zu gewinnen und der Höhepunkt war dann zweifellos, als für das letzte Lied – quasi Zugabe – Daniel und Pele von KLEE mit auf die Bühne kamen.
Ungewöhnlich früh, schon kurz vor 21:00 Uhr, eröffneten dann KLEE das eigentliche Konzert mit dem bewährten „Zu anderen Ufern“. Auch die restliche Set-List unterschied sich nicht, wie ein heimlicher Blick auf die am Boden festgeklebten Zettel verriet, von dem bekannten Schema. Gleich nach dem ersten Lied hatte Suzie dann die ersten Lacher auf ihrer Seite, als Pese (Tourmanager/Roadie) plötzlich an ihrem „Hintern“ herumfummelte, weil Suzie anscheinend vergessen hatte, vorher die Batterien ihres In-Ear-Monitor-Dingens auszuwechseln.
Die Stimmung im Publikum war das ganze Konzert hindurch sehr gut – wenn auch meines Erachtens nicht ganz so wie vor zwei Jahren. Aber wohin man auch sah, überall strahlende Gesichter! Suzie wusste mit ihren üblichen, charmanten und witzigen Einlagen vortrefflich zu unterhalten. Besonders erwähnenswert vielleicht die sehr ausholende Geschichte von Suzies Erlebnissen in Internet-Cafes, ihrem neu erstandenem, hart erspartem ersten eigenen Computer (mit einem angebissenem Apfel drauf), und wie sie damit auf „Second Life“, unter dem Pseudonym „Roberta Schmitz“, Pele, aka „Pete“ begegnet sei, der dort die virtuelle Band „Astra Kid“ habe und von denen das Lied „Unsinkbar“ sei. Worauf hin Suzie / Roberta Schmitz sich und Pele / Pete mit ihren angeblichen „Second Life“-Abbildern entsprechenden Perücken ausstattete, um dann gemeinsam eben jenes „Unsinkbar“ vorzutragen.
Ja, die Musik kam natürlich auch nicht zu kurz. Die insgesamt 17 Lieder aus allen bisherigen 3 Alben fügten sich in ihren zum Teil rockigeren Live-Versionen zu einem perfektem Gesamtbild zusammen und bewiesen, dass alle 5 KLEE-Mitglieder vorzügliche Musiker sind.

Als ich mich dann einige Zeit nach dem Konzert mit den Worten „bis in Geldern dann“ verabschiedete, versprachen mir Sten, Tom und Daniel zum Teil unabhängig von einander und recht euphorisch, wie toll das Konzert bestimmt werden würde. Na, ich freu mich auf jeden Fall drauf!

Olli, http://www.myspace.com/Olli1974

Danke für die Bilder an Krischan.

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