KLEE Radiokonzert bei „Unser Ding“

30.5.07 KLEE Radiokonzert bei Unser Ding

Mit etwas Verspätung öffnen kurz vor 20 Uhr die Türen des Musikstudios 2 im des Saarländischen Rundfunks. Die Menge strömt herein und erblickt entsetzt eine Bestuhlung im Konzertsaal. Nach dem ersten Schock nehmen alle schnell Ihre Plätze ein und warten gespannt. Wer in der ersten Reihe sitzt, hat die Klee’s quasi auf dem Schoß. Es wird ein sehr intimes Konzert werden.
Nach einer kurzen Anmoderation und Einheizung durch zwei Radiomoderatoren geht es dann los – die Klees betreten die Bühne. Die ersten Töne erklingen und Suzie kommt im rot-weiß kariertem Kleid und Strickjäckchen mit 4 Stern-Ballons auf die Bühne. Sie begrüßt das Publikum und schon geht es los, Auf zu anderen Ufern.
Danach folgt eine kurze Vorstellung der Saarbrücker Fußgängerzone, in der Sie zwischen H&M und Pimkie den Einfall zu einem Song hatte, den die Fünf dann präsentierten – es war natürlich Die Stadt.
Das Publikum saß relativ ruhig auf den Stühlen, aber je mehr Zeit verstrich, desto unruhiger wurde es und die Menschen wippten und wackelten. Dies ist natürlich auch Suzie aufgefallen und belustigt warf Sie ein, das es ganz kompliziert sei, die ganze Zeit sitzen zu müssen, wenn man doch gar nicht sitzen will – und rief damit zwischen den Zeilen zur „Rebellion“ auf, denn kurze Zeit später stand der ganze Saal und sprang, hüpfte, tanzte mit.
Zu Lichtstrahl wurde es (wie immer) dunkel und Suzie forderte die Zuhörer and den Radiogeräten auf, auch das Licht zu dimmen oder die Augen zu schließen.
Nach Bis an den Rand der Klippen legte die Band eine kurze Pause ein und Suzie nutze die Gelegenheit, um ein paar 4711 Kölnisch-Wasser-Erfrischungstücher zu verteilen. Während sich der ‚herrlich‘ süße Duft im Raum verteilt, ruft Suzie das Geburtstagskind Christian auf die Bühne. Er ist der Nachrichtensprecher vom Sender. Sie gratuliert Ihm zum Geburtstag, macht Ihre Späßchen mit Ihm, zieht Ihm die Tokio Hotel Perücke auf und fordert Ihn zum Duell heraus – er erhält eine Flasche Mühlen Kölsch, Sie nimmt eine Flasche Urpils – und ruft nach Walter, einen weiteren Moderator, mit Ihm hat Sie schon früher (als er noch Schüler war) zu tun gehabt und wir erfahren, das Suzie damals freiwillig Ihre Bahn verpasst hat – wohl schon etwas betrunken… ;p
Er kommentiert also das Trinkduell, welches selbstverständlich von Suzie gewonnen wird und direkt in Nicht immer aber jetzt übergeht. Das Publikum ist außer Rand und Band.
Leider setzten sich die Leute zu Über mir die Sterne wieder hin, daher sehen die Fotos trotz bester Stimmung etwas nach Telegym Ü-50 aus, wenn alle Ihre Sterne zeigen!
Frenetische standing Ovations folgen, Suzie mischt sich unters Publikum und feuert die Band lauthals mit an „Zu-ga-be, Zu-ga-be“! Diese folgt natürlich und es gibt noch mal Für alle, die und Solang Du lebst auf die Ohren.
Der Applaus will nicht aufhören, Zugaben werden gefordert – doch Suzie ist es nicht laut genug. Sie heizt die Meute weiter an. Dann schnappt Sie sich das Mikrofon – und endlich kommt es – das Suzie Solo. Sie sagt uns, wie schwer es ist mit den Jungs und Ihren Ego Problemen, schnappt sich ein Fleischerbeil und ‚droht‘ uns, wer nicht klatscht bekommt die Finger abgehackt! Außerdem müsse Sie Daniel in einen Käfig sperren, aber hier im Konzert täte es auch die Plexiglasscheibe, hinter der er spielt. Zur Erklärung für die Klee-Erstkonzert-Besucher sagt Sie während Ihrer Erzählungen: „der offizielle Teil ist rum, willkommen bei einem Klee Konzert“
Dann kommt Ihr die Idee, dass Sie schon immer mal wissen wollte, wie es so als Keyboarder ist – setzt sich an Sten’s Platz, drückt die Taste(n) – und stellt fest, dass es einsam ist. Dann geht es weiter zum Bass, diesen bekommt Sie jedoch nicht an und so summt/brummt Sie die Töne nach und macht ein kleines Liedchen draus, wie einfach Bassspielen doch sei. Weiter geht’s zur Gitarre. Tom sitzt ein paar Meter weiter auf einer Box und so fragt Sie Ihn, wofür welches Pedal ist und legt los. Ein herrliches schräges Gitarren-Solo wird präsentiert, Suzie rockt kniend – und stellt fest „Gittaristen sind frei“. Sie fragt Tom, warum er Gittarist sei, er antwortet „weil ich die Freiheit liebe“! Dann geht es weiter zu Daniel ans Schlagzeug. Suzie fragt Ihn, warum er Schlagzeuger geworden ist – er antwortet „Weil ich die Freiheit hasse“ (weil er ‚gefangen‘ hinter dieser Plexiglascheibe spielt). Dann kommt Daniel’s Drum Solo, Suzie haut ein paar Mal mit auf die Trommeln und die anderen Jungs kommen zurück und stimmen wieder Ihre Instrumente, um dann zum letzten Lied anzusetzen: Der grösste Moment!
Unter tosendem Applaus verbeugen sich unsere fünf Helden und verlassen die Bühne. Sie hinterlassen ein begeistertes Publikum und die anwesenden Fans nutzen die Gelegenheit, sich eine Setlist vom Boden abzureißen – ein friedliches Gerangel.
Draußen im Foyer erholen sich dann alle und die Band mischt sich langsam unters Volk, plaudert hier, gibt Autogramme da. Eine herrlich lockere Atmosphäre.
Mein persönliches Highlight war dann, als ich Suzie einen (absolut kitschigen) Kuli aus Koblenz überreichte – den gleichen hatte Sie in Koblenz gekauft und wollte Ihn dort während des Konzertes zeigen, hat Ihn aber nicht mehr gefunden. Nun, in Saarbrücken hat Sie Ihn wiederbekommen. Sie hat sich gefreut und er blieb wohl für den Rest des Abends an Ihrem Kleid im Dekolleté.

Bericht: Honeysuckle aka. René

Setlist:

1. Zu anderen Ufern
2. Die Stadt
3. Tausendfach
4. Liebe mich Leben
5. Mein Geheimnis
6. 2 Fragen
7. Lichtstrahl
8. Mit Deinen Augen
9. Dieser Fehler
10. Bis an den Rand der Klippen
11. Nicht immer, aber jetzt
12. Gold
13. Über mir die Sterne

14. Für alle, die
15. Solang Du lebst

16. Der grösste Moment


Christian von UNSERDING hatte Geburtstag und das wurde während des Konzerts gebührend gefeiert:

KLEE und die Hymne für Christian

http://lads.myspace.com/videos/vplayer.swf
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KLEE 2 Fragen -live-

Es hat ja was von einem Fahndungsfoto, die Plexiglasscheibe vor ihm war doch schwer zu durchdringen:

Es wurde richtig dunkel diesmal:

Immer auch für die noch etwas kleineren Zuschauer da:

Das wurde das signierte Studioposter:

Hier noch weitere schöne Bilder, danke Renè.

Eine ganz tolle Idee war, als Renè der Suzie einen Bildchen-Kugelschreiber schenkte, den sie beim Konzert in Koblenz letztens auf der Bühne vergeblich suchte:

Gruppenbild mit Dame:

9:26

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