Stuttgart 27.10.08

Das war eins der besten  Konzerte der Tour,

auch wenn sich Suzie auf der herzförmigen Bühne leider weh getan hat, da ihr der Boden an einer Stelle ausging und sie, wie sie selber sagte, zum ersten Mal von der Bühne geplumst ist.

Ansonsten war wohl auch mal wieder Käptn`s Day.
Wir kamen an, es war natürlich schon dunkel, wir gingen von der S-Bahn Station aus um die Ecke eine lange Treppe hinunter. Unsere Bookingnette wußte wo es lang geht.
Es sah nicht so aus, als wäre das der richtige Weg, aber Vertrauen ist gut, kein Problem.
Unten angekommen gab es einen größeren Platz, es fühlte sich an, als würde man über Katzenstreu laufen, wir sind direkt zur Abendkasse hin, es war leicht am nieseln. Dort gab man uns aus Sparsamkeitsgründen noch übrig gebliebene Karten für die Band I Am Kloot.
Am Eingang wurden wir von extra engagierten Securitypersonal durchsucht, auch das erste Mal auf der Tour, Specialsecurities. Dahinter links waren die Toilettencontainer, rechts ging es in den Konzertraum. Es war eben eine alte Wagenhalle, groß, hoch und viereckig. Die Bühne war in einer der Ecken aufgebaut, die Theke schräg gegenüber, in der gegenüberliegenden Ecke das Mischpult sowohl Audio als auch Licht.
Wir verstauten unsere Jacken, es gab leider keine Garderobe, obwohl es draußen recht warm war, hatte ich einen dickeren Pulli drunter gezogen, ich dachte ich könnte ihn abgeben.
Nach etwa 10 Minuten bekam ich den totalen Hitzeflash, es war, obwohl ich nur im T-Shirt war, einfach zu heiss, also ging ich vor die Tür, andere übrigens auch.
Lustigerweise haben wir dann das ganze einfach als Minifestival angesehen, denn wie soll man es anders beschreiben. In der Halle war ungefähr die Situation wie auf dem Melt! um 16 Uhr bei brütender Hitze, die Security lässt raushängen das sie Security sind, die Toilettencontainer waren auch da, die brütende Hitze, wenn man vor der Bühne stand.
Beide Auftritte von Roman Fischer und der von KLEE hatten noch nicht stattgefunden und es war einem schon wie auf einer großen heißen Sommerparty.
Daniel erzählte schon vor dem Auftritt, dass grad bei ihm am Schlagzeug eines dieser riesigen Industriegebläseheizungselemente seine heiße Luft beim Soundcheck direkt durchs Piano zu ihm geblasen hätte. Es wäre unerträglich gewesen.
Das glaubte ich ihm sofort.
Der andere Teil der Gebläseluft kam nämlich direkt der ersten Reihe zu Gute, sie sollte auch schwitzen für ihr Geld.

So kam es dann, dass ich zwischendurch draußen auf einen netten Menschen traf. Er ist Südafrikaner. Wir kamen ins Gespräch. Sein Name Peter.
Das Gespräch endete mit seinem Ausspruch, “ …You are the Dude…“.
Das war zwar übertrieben von ihm, tat aber gut. Wir hatten uns über meine Behindertenarbeit unterhalten und auch darüber, dass ich an 2 Kleefanseiten beteiligt bin. Natürlich haben wir auch auch über ihn gesprochen. Er ist von Beruf zum Beispiel für Special Effekts beim Film oder in der Werbung zuständig. Und, wie kann es anders sein, hat ihn die Liebe nach good old fraeking Germany geführt.
Und so standen wir da im Nieselregen, unterhielten uns auf englisch und hörten gute Musik aus dem Konzertraum kommen.

Roman Fischer war echt spitze an dem Abend, oder lag es an dem guten Licht das er hatte?

Klee begeisterten das Publikum von der ersten bis zur 23. oder letzten Reihe.
Die Stimmung, das ausgelassene Tanzen und Klatschen und Jubilieren, war extrem ausgelassen an dem Abend.
Das Stuttgarter Publikum kann tatsächlich auch Klee spitze abfeiern.
Hut ab, ich wurde auch mitgerissen.
Danke dafür.

Ahoi

KLEE – Für alle die

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